The Food Challenge
Wie die Ernährung sichern

The Food Challenge

Dokumentarfilm - Katja Becker, Jonathan Happ - Deutschland, Kenia 2018

Laufzeit: 78 Minuten

Empfohlen: ab 16 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

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Beschreibung

Der dreiteilige Dokumentarfilm beschreibt, analysiert und problematisiert die Geschäftspraktiken der großen Internationalen Chemiekonzerne in Kenia. So verkaufen Bayer, BASF und Syngenta in Kenia weiterhin Agrarpestizide, die wegen nachgewiesener Schädlichkeit für Menschen und Umwelt in Europa teils seit vielen Jahren verboten sind. Aber in Entwicklungsländern wie in Kenia, wo teilweise noch weniger strenge Gesetze gelten, werden die Chemikalien unverändert auf Landwirtschaftsmessen beworben und in Agrarshops verkauft. Die Chemie- und Saatgut-Industrie versucht, im Zeichen der Welternährung auf diese Märkte zu drängen. Doch Wissenschaftler, Bauern und Aktivisten alternativer Landwirtschaftsmethoden sind sich, wie hier in Ostafrika, einig, dass es nicht mehr Chemie und Hybridsaatgut braucht, um die Welt zu ernähren, sondern dass es höchste Zeit für ein generelles Umdenken ist. Es gelte vielmehr, lokal, regional und global die bereits existierenden bäuerlichen Systeme zu stärken, um der weltweiten Machtkonzentration im Ernährungs- und Agrarsektor zu widerstehen.


Details

Genre: Dokumentarfilm
Schlagworte: Landwirtschaft, Ökologie, Landverteilung, Umwelt, Schöpfung, Globalisierung, Zukunft, Gesundheit, Verantwortung, Konflikte
Adressaten: Gymnasium (S2), Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Gemeindearbeit, Sek. II - schulartübergreifend