Blood in the mobile (Blutige Handys)

Blood in the mobile (Blutige Handys)

Dokumentarfilm - Frank Piasecki Poulsen - Dänemark 2011

Laufzeit: 30 Minuten

Empfohlen: ab 14 Jahren - FSK ab 12 freigegeben

5 Bewertungen

Beschreibung

Ein Großteil der Minerale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos und werden dort oft von Kindern abgebaut. Der Filmemacher Frank Poulsen ist seit Jahren Besitzer eines Nokia-Handys. Er will herausfinden, ob er den Konflikt im Kongo mit unterstützt. So nimmt er viele Strapazen auf sich, um sich ein Bild von der illegalen Minenindustrie zu verschaffen. Dank seines Mutes und seiner Hartnäckigkeit erhält er schließlich Zugang zu der größten Mine in der Kivu-Region, die von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird. Ein Bild des Schreckens offenbart sich ihm: 10-jährige Kinder verbringen Tage in dunklen, engen Tunneln und graben mit bloßen Händen die Mineralien aus, die sich dann in unseren Telefonen wiederfinden.

Wieder zurück in Europa versucht Frank Poulsen mehrfach mit dem Mobilfunkhersteller Nokia in Kontakt zu treten. Er möchte von seiner Handyfirma hören, dass sie keine Konfliktmineralien verwendet und dass er als Konsument nicht den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanziert. Eine Garantie dafür bekommt er von Nokia nicht. Der Film ist eine Dokumentation über unsere Verantwortlichkeit im Konflikt im Kongo und über die soziale Verantwortung von Unternehmen.

Die Web-DVD enthält zusätzlich die Langfassung des Films (52 Min.) sowie zahlreiche Info- und Arbeitsmaterialien.


Details

Genre: Dokumentarfilm
Schlagworte: Menschenrechte, Kinderarbeit, Handy, Globalisierung, Ausbeutung, Gerechtigkeit, Gesellschaftskritik, Menschenwürde, Verantwortung, Afrika, Kinder, Eine Welt, Krieg, Jugend, Kinderrechte, soziale Verantwortung, Kongo
Adressaten: Sek. I - schulartübergreifend, Hauptschule/Mittelschule, Realschule, Sek. II - schulartübergreifend, Gymnasium (S1), Berufsschule, Fort- und Weiterbildung, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung